Burkina Faso

Schulbücher und Ausstattung

Betrag: € 2.500,-

 

Laufzeit: April 2016

 

Vermittlung: VEZ Linz

 2016: Schulbauprojekt im Dorf FAKENA (Burkina Faso – Westafrika)

 

Es leben ca. 5800 Menschen in dem Dorf FAKENA, unterteilt in die Ethnien der Bwaba, Dafings, Mossis, Peulhs und Samos; die am meisten gesprochenen Sprachen sind Bwamu, Djoula und Französisch.

 

Die Bevölkerung gehört entweder der traditionellen, der christlichen oder der muslimischen Religion an.

 

Sozio-politische Führer teilen sich die Verwaltung der Bevölkerung mit den traditionell Verantwortlichen Chefs. Die Bodenverteilung funktioniert nach patriarchalischem Prinzip.

 

Das Gemeinschaftsleben ist in Vereinen organisiert, 15 Gruppen von Baumwollproduzenten, ein Verein katholischer Frauen (AFACRAF) und der Verein YIPONI.

 Der Staat interveniert in Hinblick auf die Entwicklung des Dorfes durch Lehrpersonal in den Primarschulen und in der Sekundarschule sowie für Angestellte im Gesundheitsbereich.

Im Dorf gibt es 2 Grundschule (Primarschule A+B), die Schulpflicht beträgt 6 Jahr, 100 Kinder pro Schulklasse sind Standard, jährlich gibt es ca. 200 Schulanfänger.

Eine Grundschule besteht normalerweise aus 2 Blöcken mit je 3 Klassen, die Grundschule B wurde im Jahr 2000 eröffnet, jedoch nur zur Hälfte (1 Block). Durch die hohe Anzahl der Schulanfänger wurde der Wunsch zur Unterstützung zum Fertigbau der Schule an uns heran getragen.

 

 In Zusammenarbeit mit den lokalen politischen Verantwortungsträgern wurde der Plan zum Ausbau der Grundschule B samt den nötigen Lehrerunterkünften, ausgearbeitet.

 

Die Bauzeit ist vom Frühjahr 2015 bis Ende 2017 berechnet.

 

Zwischenbericht (Stand Jänner) zum Bauprojekt Schule B im Dorf Fakena/Gemeinde Ouakoye

 

Die Bauarbeiten haben wie geplant im Sommer 2015 begonnen.

Begonnen wurde mit der Herstellung der Betonziegel, anschließend wurden die Fundamente ausgehoben und betoniert. Mit Ende des Jahrs 2015 war der komplette Schulblock (3 Klassen + Nebenräume) fertiggestellt incl. der Anbringung von Plafond Decken sowie der notwendigen Malerarbeiten.

Neben der sauberen Ausführung und der farblichen Gestaltung des Gebäudes ist besonders darauf hinzuweisen, dass sämtliche Arbeiten von Handwerkern aus dem Dorf ausgeführt wurden incl. der Herstellung der Metallfenster- und Türen.

Bei einem Besuch Anfang Jänner 2016 wurde mit den Projektpartnern vereinbart, dass die 265 Schulkinder in den Neubau übersiedeln, um eine reibungslose Sanierung des Altbestandes der Schule durchführen zu können.  Es ist noch zu ergänzen, dass der erste Schulblock vom Staat 2005 errichtet wurde, erst 2010 in Betrieb genommen wurde und sehr große Baumängel aufweist. Diese zusätzliche Sanierung wird ebenfalls von den lokalen Fachkräften durchgeführt.

Außerdem wurde vereinbart, dass mit der Ausführung der  geplanten Lehrerunterkünfte begonnen wird und planmäßig 2017 abgeschlossen werden kann. Es ist auch geplant, dass die benötigten Einrichtungsgegenstände (Schulbänke und Tische) im Dorf selbst erzeugt werden.

Unsere Projektpartner und die beteiligten Handwerker sind sehr motiviert und glücklich darüber, dass sie für die Kinder im Dorf eine Ausbildungsstätte errichtet haben, ihre Arbeitsleistung finanziell honoriert wurde und somit auch den Familien im Dorf ein Einkommen ermöglicht wurde.