Philippinen

Bewässerungssystem

 

Betrag: € 6.000,-

 

Laufzeit: September 2014

 

Vermittlung: Jimmy Khayog

 

Wiederherstellung des Ugid Bewässerungssystems

 

  1. Hintergrundinformation

    Barangay Maling liegt an der Balbalan-Pinukpuk Straße und am Aguminganfluss.

    66 Haushalte mit insgesamt 77 Familien und 431 Individuen sind an diesem Projekt beteiligt.

    Die Mehrheit der Familien gehört zur katholischen Kirche. Sie sind meist Bauern und Selbstversorger. Nur wenige sind Beamte, Gesundheitspersonal oder Lehrer.

    Es gibt zwei Erntezeiten, jedoch viele Bauern nützen die zweite Anbauzeit nicht mehr wegen der unvorhersehbaren klimatischen Bedingungen. Eine Erntezeit reicht aber nicht für die Deckung der täglichen Bedürfnisse. Ein Grund sind die schlechten Bewässerungsanlagen während der Monate vom Februar bis Mai. Das alles trägt dazu bei, dass die notwendigsten Grundbedürfnisse nicht gedeckt werden können und einer Nebenbeschäftigung, wie der Holzarbeit nachgegangen werden muss.

     

    Die Ugid Bewässerungsanlage ist das längste und wichtigste Bewässerungssystem in der Region, bedarf aber eine dringenden Renovierung und Wiederherstellung. Das aktuelle Problem liegt darin, dass im Kanal viel Wasser versickert und nicht an die Reisfelder ankommt.

    In dieser Situation haben Gemeindemitglieder um Hilfe für die Wiederherstellung und Verbesserung des Ugid Bewässerungssystems angefragt.

     

  2. Projektziele

    Generell hat die Verbesserung des Ugid Bewässerungssystems zum Ziel, dass der Reisanbau forciert werden kann, indem genug Wasser zur Verfügung steht.

    Es soll der Wasserkanal betoniert werden, um die Versickerung des Wassers zu verhindern und um das Wasser besser zu den Feldern leiten zu können.

    Das Projekt wird die Wiederherstellung und die Verbesserung des Ugid Bewässerungssystems beinhalten, sowie deren Ausweitung, um umliegende Felder noch besser bewirtschaften zu können.

     

  3. Projektdurchführung und Management

 

Das Projekt soll unter erfahrener Führung des örtlichen Managements implementiert werden, wobei mit der ansässigen Gemeinde zusammengearbeitet wird (MCPO).
Es wird eine Eingangsphase für das Management geben und es wird ein Projektkomitee mit allen Beteiligten gebildet. Dabei soll Teamleiter bestimmt werden, um die Materialbeschaffung und Problemfälle zu koordinieren, um den Durchführungsprogramm zu überwachen und die Reports an das Projektkomitee zu übermitteln.
Es sollen verschiedene Arbeitsgruppen gebildet werden, um die Durchführungsarbeiten einzuteilen. Jede Gemeinde entsendet Vertreter zu solchen Angkas, welches das einheimische Wort für Zusammenarbeit (wie Hausbau und andere Gemeindearbeiten) ist.
Das Projekt wird laufend bewertet – sowohl während als auch am Ende es Projekts.

 

Das Projekt beläuft sich für Reise- und Versandkosten, Materialbeschaffung und Überwachung des Projekts auf 10.164,84 Euro. (Genaue Aufstellung entnehme man der englischen Projektbeschreibung)